Wir machen aus überlasteten Sammelpostfächern einen ruhigen, zuverlässigen Workflow. Integriert in Outlook und Microsoft 365, ohne neues Tool, ohne komplexes IT-Projekt.
In jedem mittelständischen Unternehmen gibt es zentrale Eingangskanäle, die als unsichtbarer Engpass fungieren:
Was passiert in der Praxis: Die zentrale Person sichtet, klassifiziert, leitet weiter. Manchmal landet eine wichtige Anfrage bei der falschen Person. Manchmal bleibt eine E-Mail einen Tag liegen, weil niemand sich zuständig fühlt. Manchmal antwortet jemand verspätet — und ein potenzieller Kunde hat sich längst woanders gemeldet.
Bei kleinen Volumina ist das ein Ärgernis. Bei wachsenden Volumina ist es ein echtes Problem: 30 bis 60 Minuten täglicher Zeitaufwand pro sortierender Person, häufige Bearbeitungslücken, teilweise verlorene Geschäftsmöglichkeiten.
Posteingang-Routing gehört zu den Aufgaben, bei denen moderne KI besonders zuverlässig ist. Sie versteht Inhalt, Tonalität, Absender-Kontext — und kann darauf basierend in Sekunden Entscheidungen treffen, die einen Menschen Minuten kosten.
Jede E-Mail oder jeder gescannte Brief wird in Sekunden eingeordnet: Ist das eine Kundenanfrage? Ein Service-Fall? Eine Bewerbung? Eine Eingangsrechnung? Spam? Eine Mahnung? Die Klassifikation wird zur Grundlage für alles, was danach passiert.
Statt dass jede Mail erst über einen Verteiler-Schreibtisch wandert, geht sie direkt an die richtige Stelle — mit einer kurzen Zusammenfassung im Betreff, damit die Empfänger:in sofort sieht, worum es geht.
Bei Kundenanfragen wird erkannt, was der Kunde wirklich will: Angebot? Termin? Auskunft zu einer bestehenden Bestellung? Reklamation? Die Anfrage wird mit einer Kurzzusammenfassung und den zentralen Eckdaten ergänzt — niemand muss mehr fünf Absätze lesen, um zu wissen, was zu tun ist.
Standardanfragen bekommen einen Antwortvorschlag, den die zuständige Person nur noch prüfen und mit einem Klick versenden muss. Bei wirklich generischen Anfragen kann auch automatisch geantwortet werden, mit menschlicher Freigabe-Schleife.
Statt eines generischen „Wir haben Ihre Nachricht erhalten" bestätigen die Systeme den Eingang inhaltlich: „Wir haben Ihre Anfrage zu [Thema] erhalten und werden uns bis spätestens [Zeit] bei Ihnen melden." Das senkt Nachfragen und erhöht Vertrauen.
Eine Frage, die wir in fast jedem Erstgespräch hören. Die kurze Antwort: Microsoft 365 Copilot ist großartig — aber an einer anderen Stelle als beim zentralen Sammelpostfach. Worauf es bei der Entscheidung wirklich ankommt:
Dafür sind die 19,70 € pro Nutzer und Monat (Stand 2026, Copilot Business) durchaus sinnvoll. Wir empfehlen Copilot regelmäßig — wenn die Aufgabe passt.
Copilot ist ein Assistent für Einzelpersonen. Beim zentralen Sammelpostfach (info@, service@, anfragen@) geht es aber um etwas Anderes: eine automatische Klassifikations- und Routing-Logik, die unabhängig davon läuft, ob gerade jemand im Postfach arbeitet. Das ist eine andere Aufgabenklasse:
Unser Ansatz: Wir setzen genau auf den Microsoft-Standardtechnologien auf, die Sie ohnehin haben — Power Automate, Microsoft Graph, Azure OpenAI, optional Copilot Studio. Wir bauen aber die Routing- und Klassifikations-Logik, die zwischen „eingehende Mail" und „richtiger Person im richtigen Postfach" sitzt. Kein neues Tool, kein Vendor-Lock-in. Mehr zum Vorgehen weiter unten und unter Leistungen.
Wir sind keine Software-Anbieter. Wir bauen keine eigene App. Was wir machen: Wir gehen in Ihre bestehende Microsoft-Welt — Outlook, Microsoft 365 — und integrieren KI dort, wo Ihre Posteingänge tatsächlich sind. Kein Migrationsprojekt, keine Schulung für ein fremdes System.
Konkret läuft das so:
Wir analysieren mit Ihnen Ihre Posteingangs-Realität. Welche Postfächer? Welche Volumina? Welche Personen sind involviert? Welche Klassifikationsfälle sind die häufigsten? Was geht regelmäßig schief?
Wir setzen auf einem ausgewählten Postfach (z.B. info@) eine erste KI-gestützte Klassifikation und Weiterleitung auf. Mit einem Sicherheitsnetz: jede automatische Aktion ist nachvollziehbar, jede Klassifikation kann korrigiert werden.
Über 2–3 Wochen werden die Ergebnisse gemessen: Klassifikationsgenauigkeit, Zeitersparnis, Fehlerquote. Das System lernt aus Ihren Korrekturen.
Sobald das Pilot-Postfach stabil läuft, wird auf weitere Postfächer ausgerollt, weitere Anwendungsfälle ergänzt (Antwortvorschläge, Vorqualifizierung).
Was wir nicht machen: KI als Selbstzweck. Wenn ein Anwendungsfall nicht zuverlässig automatisierbar ist, sagen wir das. Wenn der manuelle Aufwand für eine Variante höher wäre als der Nutzen, sagen wir das. Mehr zu den drei Stufen unserer Zusammenarbeit finden Sie unter Leistungen.
Tendenziell weniger, wenn die Eingangsmenge sehr klein ist, die Anfragen extrem fachspezifisch sind oder es keine Person gibt, die heute spürbar Zeit mit der Sortierung verbringt. Was davon bei Ihnen zutrifft, klären wir im Workshop.
30 Minuten, kostenfrei, kein Vertriebsgespräch. Wir hören uns Ihren Posteingang-Alltag an, geben eine erste Einschätzung, was sich lohnt — und schlagen Ihnen ggf. einen passenden nächsten Schritt vor.